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Bei archäologischen Ausgrabungen vor dem Roten Rathaus im Jahr 2010 trat eine wahre Überraschung zu Tage. Insgesamt 16 Skulpturen der Klassischen Moderne wurden in einem mit Bombenschutt verfüllten Keller geborgen. Bald nach der Bergung stellte sich heraus, dass die Skulpturen lange verschollen geglaubte Kunstwerke sind, die von den Nationalsozialisten als „Entartete Kunst“ diffamiert und beschlagnahmt wurden.
Nach zahlreichen Ausstellungsstationen im In- und Ausland sind die Skulpturen ab dem 16. Oktober 2025 erstmalig wieder im Zusammenhang und unweit des damaligen Fundortes ausgestellt.
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Bilder
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Otto Baum, „Stehendes Mädchen“, 1930; Marg Moll, „Tänzerin“, um 1930; Naum Slutzky, „Weibliche Büste“, um 1930; Karl Ehlers, „Mädchen mit Traube“, 1933; Gustav H. Wolff, „Stehende Gewandfigur“, 1925; Karl Knappe, „Hagar“, 1923 (v.l.n.r.)Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte / Andreas Henkel / VG Bild-Kunst Bonn, 2025